Wie Sie den Google Analytics-Code richtig Anonymisieren

Wie Sie Google Analytics Datenkonform in Deutschland nutzen können?

Wer Google Analytics nutzt, der sieht, was auf seine Webseite passiert. Aber Vorsicht, denn wenn Sie den originalen Google Analytics Code nutzen, verstoßen Sie gegen die in Deutschland gültigen Datenschutzrichtlinien.

Haben Sie einen Vertrag mit Google abgeschlossen?

Damit Sie Google Analytics offiziell nutzen dürfen, müssen Sie einen Vertrag mit Google abschließen. Die Vorlage können Sie hier herunterladen. Drucken Sie das Exemplar 2 Mal aus und unterschreiben Sie diese. Beide Exemplare müssen dann an Google Irland verschickt werden. Sobald Sie Ihren Vertrag von Google unterzeichnet zurückerhalten haben, können Sie Analytics ganz offiziell nutzen.

 

Haben Sie Ihren Vertrag mit Google vor dem 23.09.2016 geschlossen?

Wenn ja, dann sollten Sie Ihren Vertrag auf jeden Fall erneuern, denn es gab danach einige wichtige Änderungen. 

 

Haben Sie die IP-Adressen anonymisiert? 

Den Analytics-Code, den Sie von Google erhalten, geht nicht konform mit den Datenschutzbestimmungen in Deutschland. Sie müssen diesen Code mit der „anonymizeIp“ erweitern. Diese Erweiterung sorgt dafür, dass die letzten acht Stellen der IP-Adresse gelöscht werden. Somit ist die IP-Adresse anonymisiert.

Hier der Trackingcode für das sogenannte Universal Analytics:

 

<script>         

(function(i,s,o,g,r,a,m){i[‚GoogleAnalyticsObject‘]=r;i[r]=i[r]||function(){

(i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o),

m=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m)

})(window,document,’script‘,’//www.google-analytics.com/analytics.js‘,’ga‘);         

ga(‚create‘, ‚UA-XXXXXXX-X, ‚website.de‚);

ga(’set‘, ‚anonymizeIp‘, true);

ga(’send‘, ‚pageview‘);         

</script>

 

Die gelbmarkierten Stellen müssen mit Ihrem individuellem UA-Code und Ihrer Webseiten-Domain ersetzt werden.

 

Wo fügen Sie den Code ein?

Kopieren Sie den Code in den Header all Ihrer Frontend Seiten und zwar vor das schließende Tag.

 

Haben Sie ein Widerspruchsrecht für die Besucher Ihre Web-Seite hinterlegt?

Ihre Besucher müssen die Möglichkeit haben, sich gegen die Aufzeichnung der Daten widersprechen zu können. Zwei Möglichkeiten müssen Sie hierfür zur Verfügung stellen:

Der Deaktivierungs-Add on Link

Das Opt-Out-Cookie

<script>         

var gaProperty = ‚UA-XXXXXXX-X‚;

var disableStr = ‚ga-disable-‚ + gaProperty;

if (document.cookie.indexOf(disableStr + ‚=true‘) > -1) {

window[disableStr] = true;

}

function gaOptout() {

document.cookie = disableStr + ‚=true; expires=Thu, 31 Dec 2099 23:59:59 UTC; path=/‘;

window[disableStr] = true;

}         

</script>

Dieser Code sollte vor dem Analytics-Code eingefügt werden. 

 

Haben Sie eine aktuelle Datenschutzerklärung?

Sie sollten Ihre Datenschutzerklärung überprüfen und ggf. austauschen. Wie diese aussehen sollte, können Sie hier erfahren: Datenschutzgenerator

 

Sollten Sie Fragen haben zu diesem Thema haben, dann stehe ich Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung. 

 

6 nützliche Erweiterungen für Google Chrome

6 Google Chrome Erweiterungen, die cool sind

Richten Sie Ihr Google Chrome schnell und einfach nach Ihren Bedürfnissen ein. Egal ob Sie Fotos bearbeiten wollen oder schnell den Browser mit dem „Panik-Knopf“ schließen möchten. Diese tollen Tools können einem das Arbeiten erleichtern.

 

Nützliche Tools für Ihren persönlichen Google Chrome Browser.

Google Chrome Erweiterungen installieren:

Panik-Knopf

Browser Aufwertung

Zeitlicher Social-Media Stopp

Gif-Suchmaschine

Übersetzer

Foto-Editor

 

Genau so einfach wie die Tools zu installieren, ist es auch diese wieder aus Ihrem Chrome Browser zu entfernen. 

 

Soziale Medien gehören einfach dazu!

Soziale Medien gehören einfach dazu!

Soziale Medien gehören einfach zur heutigen Kommunikation dazu!

Ohne Zweifel sind Sozial Medien in den Unternehmen als Kommunikationsmittel angekommen.
Die Nutzung dieser Medien steigt auch stetig an. So verwundert es auch nicht, das die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland  soziale Kanäle nutzen. (Quelle: BITKOM)

Fragen Sie sich also nicht ob, sondern welche Social-Media Kanäle die Richtigen für Ihr Unternehmen sind!

 

Nutzen Sie die Möglichkeit, Beziehungen zu knüpfen, neue Produkte oder Dienstleistungen vorzustellen und kostenlose Tipps zu geben.
Die User sollen einen Mehrwert erhalten, damit diese auch untereinander und im eigenen Freundeskreis über Ihre Firma reden und diese weiterempfehlen. Jeder Besucher auf Ihrer Webseite, der über ein soziales Netzwerk kam, wird von Google registriert und beeinflusst unter Umständen das Ranking Ihrer Webseite.

Tipp: Überlassen Sie die Pflege Ihrer sozialen Medien entweder Mitarbeitern Ihres Hauses mit Social-Media Affinität oder professionellen Agenturen.  Die Auswahl der richtigen Netzwerke und die regelmäßige Erstellung relevanter „Posts“  ist von enormer Bedeutung für den Erfolg Ihrer Social-Media Aktivitäten. 

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, dann freue ich mich, wenn auch Sie Ihn teilen. Lesen Sie zu diesem Thema auch: XING als Marketing-Tool 

 

Das wird teuer!

Werben mit dem Namen Ihres Mitbewerbers

Wenn Sie mit dem Namen Ihres Mitbewerbers werben, wird es für Sie teuer! 

Ein wichtiges Urteil, das eventuell auch Ihre Google AdWords Anzeigen betreffen könnten. Sollten Sie Anzeigen geschaltet haben, die auf Namen Ihrer Mitbewerber laufen, haften Sie für eventuelle Verwechslungen. 

Was genau bedeutet das nun für Sie?

Sie als Unternehmer haben dafür zu sorgen, dass keine Ihrer Anzeigen erscheint, wenn ein Nutzer nach einem Namen Ihrer Konkurrenten sucht. Also sollten Sie Ihre Keyword-Liste überprüfen und ggf. die Keywords löschen, die den Namen eines Mitbewerbers enthalten. Welchen Grund hat diese Entscheidung: Der suchende darf nicht in die Irre geleitet werden! 

Wichtig:

Sie haften als Unternehmer selbst dann, wenn Sie nicht selbst dieses Keyword hinterlegt haben. Also fragen Sie mal bei Ihrer betreuenden Agentur nach, ob man diesen neuen Umstand berücksichtigt.

Diese Entscheidung wurde am letzten Freitag vor dem Oberlandesgericht in Schleswig-Holstein getroffen (Aktenzeichen 6 U 29/15). Dieses berief sich auf das Markenrecht.