Zweiter Fehler einer selbst erstellten Kampagne

Weniger ist Mehr!
Bildquelle: pixabay/WolfBlur

Welche Fehler Sie bei Ihrer selbst erstellten Google AdWords Kampagne vermeiden sollten -Teil 2

Wer seine Google AdWords Kampagne selber erstellen muss, wird teure und zeitraubende Fehler machen. Damit es aber dann nicht heißt:

Google AdWords bringt doch nichts!

 

möchte ich 5 kleine aber wichtige Tipps geben.  

 

Zweiter Fehler: Der Umgang mit weitgehend passende & allgemein passende Keywords

Ein sehr beliebter Fehler, der zu vielen Impressionen führt und teuer werden kann. Bei weitgehend passenden Keywords werden Ihre Anzeigen zu allen Suchanfragen geschaltet, die irgendetwas mit Ihrem Keyword zu tun haben. Ihre Landingpage wird unmöglich zu allen Suchanfragen passen können. Außerdem werden viele Suchende Ihre Anzeigen gar nicht anklicken, da sie bereits in Ihrem Anzeigentext erkennen, dass Ihre Webseite keinerlei Hilfe sein wird. Dies hat dann die Auswirkung, dass die CTR Ihrer Kampagnen sinken wird.

Beispiel: Sie haben „WV Golf“ als weitgehend passendes Keyword hinterlegt. Ihre Anzeige kann nun unter folgenden Suchanfragen impressioniert werden:  

  • golf von mexiko
  • golf club
  • wo golf spielen
  • golf gruppenreise
  • golf bei rückenbeschwerden

Wie man bei diesem Beispiel schön erkennen kann, wird die geschaltete Anzeige zu keiner Suchanfrage passen. Somit wird Ihre Anzeige auch so gut wie nie angeklickt und für Google heißt das, Ihre Anzeige hat keinerlei Relevanz! Die Folge ist, das Ihre Anzeigen schlechtere Anzeigenpositionen erhalten und Sie unter Umständen auch mehr für Ihr Keyword zahlen müssen.

Also als Tipp: Hinterlegen Sie zu Beginn Ihrer Kampagne „genau passende“ Keywords und nutzen Sie die „weitgehend passenden“ Keywords erst dann, wenn die Kampagne profitabel läuft und Sie sicherer im Umgang mit Keywords sind.

 

In unserem 3 Tipp geht es um den zu niedrigen CPC Ihrer selbst erstellten Google AdWords Kampagne. 

 

Erster Fehler einer selbst erstellten Google AdWords Kampagne

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Bildquelle: pixabay/WolfBlur

Welche Fehler Sie bei Ihrer selbst erstellten Google AdWords Kampagne vermeiden sollten

Wer seine Google AdWords Kampagne selber erstellen muss, wird teure und zeitraubende Fehler machen. Damit es aber dann nicht heißt:

Google AdWords bringt doch nichts!

 

möchte ich 5 kleine aber wichtige Tipps geben.  

Erster Fehler: Themenvielfalt in einer Anzeigenruppe

Zu viele Themen in einer Anzeigengruppe gehören zu den häufigsten Fehlern bei der Erstellung der eigenen Google AdWords Kampagne.

Man muss wissen, das Anzeigen pro Anzeigengruppe und nicht pro Suchbegriff (Keyword) geschaltet werden. Aus diesem Grund, muss jedes Keyword in einer Gruppe genau zu der Anzeige passen!

Wenn eine Anzeige nicht zum Keyword des Suchenden passt, dann wird dieser natürlich auch nicht auf Ihre Anzeige klicken. Es fallen dadurch erstmal keine Kosten an, allerdings verschlechtert sich Ihre CTR und dies wirkt sich auch auf die gesamte Anzeigengruppe aus. Somit erhalten gute Keywords Ihrer Kampagne ebenfalls weniger Impressionen.

Ein weiteres Problem wird dann auch die Landingpage sein. Meistens passt die Seite dann auch nicht zu allen Keywords, die Sie für Ihre Kampagne hinterlegt haben. Das Resultat lässt nicht lange auf sich warten! Ihre Anzeigengruppen werden teurer und die Conversion Rate sinkt. Wenn Sie dann noch dynamische Anzeigentitel nutzen, die viele Suchwortthemen miteinander kombinieren, beschleunigen Sie das ganze umso mehr.  

 

In unserem nächsten Tipp geht es um die weitgehend passenden Keywords Ihrer selbst erstellten Google AdWords Kampagne. Welche Fehler Sie dabei vermeiden sollten, erfahren Sie in der nächsten Woche. 

 

Wie Sie den Google Analytics-Code richtig Anonymisieren

Wie Sie Google Analytics Datenkonform in Deutschland nutzen können?

Wer Google Analytics nutzt, der sieht, was auf seine Webseite passiert. Aber Vorsicht, denn wenn Sie den originalen Google Analytics Code nutzen, verstoßen Sie gegen die in Deutschland gültigen Datenschutzrichtlinien.

Haben Sie einen Vertrag mit Google abgeschlossen?

Damit Sie Google Analytics offiziell nutzen dürfen, müssen Sie einen Vertrag mit Google abschließen. Die Vorlage können Sie hier herunterladen. Drucken Sie das Exemplar 2 Mal aus und unterschreiben Sie diese. Beide Exemplare müssen dann an Google Irland verschickt werden. Sobald Sie Ihren Vertrag von Google unterzeichnet zurückerhalten haben, können Sie Analytics ganz offiziell nutzen.

 

Haben Sie Ihren Vertrag mit Google vor dem 23.09.2016 geschlossen?

Wenn ja, dann sollten Sie Ihren Vertrag auf jeden Fall erneuern, denn es gab danach einige wichtige Änderungen. 

 

Haben Sie die IP-Adressen anonymisiert? 

Den Analytics-Code, den Sie von Google erhalten, geht nicht konform mit den Datenschutzbestimmungen in Deutschland. Sie müssen diesen Code mit der „anonymizeIp“ erweitern. Diese Erweiterung sorgt dafür, dass die letzten acht Stellen der IP-Adresse gelöscht werden. Somit ist die IP-Adresse anonymisiert.

Hier der Trackingcode für das sogenannte Universal Analytics:

 

<script>         

(function(i,s,o,g,r,a,m){i[‚GoogleAnalyticsObject‘]=r;i[r]=i[r]||function(){

(i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o),

m=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m)

})(window,document,’script‘,’//www.google-analytics.com/analytics.js‘,’ga‘);         

ga(‚create‘, ‚UA-XXXXXXX-X, ‚website.de‚);

ga(’set‘, ‚anonymizeIp‘, true);

ga(’send‘, ‚pageview‘);         

</script>

 

Die gelbmarkierten Stellen müssen mit Ihrem individuellem UA-Code und Ihrer Webseiten-Domain ersetzt werden.

 

Wo fügen Sie den Code ein?

Kopieren Sie den Code in den Header all Ihrer Frontend Seiten und zwar vor das schließende Tag.

 

Haben Sie ein Widerspruchsrecht für die Besucher Ihre Web-Seite hinterlegt?

Ihre Besucher müssen die Möglichkeit haben, sich gegen die Aufzeichnung der Daten widersprechen zu können. Zwei Möglichkeiten müssen Sie hierfür zur Verfügung stellen:

Der Deaktivierungs-Add on Link

Das Opt-Out-Cookie

<script>         

var gaProperty = ‚UA-XXXXXXX-X‚;

var disableStr = ‚ga-disable-‚ + gaProperty;

if (document.cookie.indexOf(disableStr + ‚=true‘) > -1) {

window[disableStr] = true;

}

function gaOptout() {

document.cookie = disableStr + ‚=true; expires=Thu, 31 Dec 2099 23:59:59 UTC; path=/‘;

window[disableStr] = true;

}         

</script>

Dieser Code sollte vor dem Analytics-Code eingefügt werden. 

 

Haben Sie eine aktuelle Datenschutzerklärung?

Sie sollten Ihre Datenschutzerklärung überprüfen und ggf. austauschen. Wie diese aussehen sollte, können Sie hier erfahren: Datenschutzgenerator

 

Sollten Sie Fragen haben zu diesem Thema haben, dann stehe ich Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung.